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Aktuelles

Yoga mit Begegnung für Alleinerziehende

Durch das Interreg-Projekt SEMPRE soll Empowerment in ländlichen Räumen gefördert werden. Mit Hilfe von sozialen Anbietern und den alleinerziehenden Müttern und Vätern werden sogenannte Mikroprojekte entwickelt.

"Yoga mit Begegnung für Alleinerziehende"
ist eines dieser Projekte.

Während die Yogaübungen zur Entspannung und zur körperlichen Stärkung dienen sollen, wird die Stunde danach mit Begegnung gefüllt. Gemeinsam kann ein Austausch über verschiedene Themen erfolgen, und es gibt die Möglichkeit Kontakte zu knüpfen.

Termine:

13.04.2018 ab 16:30 Uhr

20.04.2018 ab 16:30 Uhr

04.05.2018 ab 16:30 Uhr

11.05.2018 ab 16:30 Uhr

18.05.2018 ab 16:30 Uhr

25.05.2018 ab 16:30 Uhr

01.06.2018 ab 16:30 Uhr

Es kann zu Änderungen und Ergänzungen im Programmverlauf kommen.

Für die Anmeldung wird um einen Anruf oder eine E-Mail gebeten.

Kontakt:
Diakonie SH
Frau Thommessen
Tel.: 04331 - 593102
E-Mail: s.thommessen@diakonie-sh.de

Veranstaltungsort:
Ärztezentrum Büsum, Westerstraße 30 in 25761 Büsum

Dieses Angebot ist kostenlos!

Es wird eine Kinderbetreuung während der Veranstalungen angeboten. Ein späterer Einstieg in den Kurs ist möglich. Bitte bringen Sie eine Yoga-Matte/Isomatte, ein Kissen und eine Wolldecke mit.

Informationen zu SEMPRE sind auf folgendem Blog zu finden:
https://sempredithmarschen.wordpress.com/

Aktuelles 10. April 2018

Rechtsberatung

Es besteht die Möglichkeit, sich einmal im Monat - Mittwochs in der Zeit von 16.00 - 18.00 Uhr - in der Beratungsstelle des Landesverbandes alleinerziehender Mütter und Väter telefonisch oder persönlich von einer Fachanwältin für Familienrecht beraten zu lassen.
Persönliche und telefonische Beratungsgespräche sind nur nach vorheriger telefonischer Vereinbarung möglich. Für die Beratung wird ein (geringer) Unkostenbeitrag erhoben.

Der nächste Termin der Rechtsberatung ist der 11. April 2018.

Weitere Termine:

2. Mai 2018
6. Juni 2018
4. Juli 2018

Verband alleinerziehender Mütter und Väter
Landesverband Schleswig-Holstein e.V.
Kiellinie 275
24106 Kiel
Tel. 0431-5579150
E-Mail: info@vamv-sh.de

Aktuelles 13. März 2018

Koalitionsvertrag: Maßnahmen gegen Kinderarmut müssen bei Alleinerziehenden ankommen!

Pressemitteilung des VAMV Bundesverbands

Berlin, 07. Februar 2018. Der Verband alleinerziehender Mütter und Väter e.V. (VAMV) begrüßt, dass CDU/CSU und SPD sich im Koalitionsvertrag auf Maßnahmen gegen Kinderarmut geeinigt haben. Damit ein erhöhter Kinderzuschlag bei der Mehrheit der in Armut lebenden Kinder ankommt, braucht es weitere Reformen an der Schnittstelle zum Unterhaltsvorschuss. Denn obwohl Einelternfamilien überproportional armutsgefährdet sind, er-halten sie bisher häufig gar keinen Kinderzuschlag und profitieren kaum von höherem Kindergeld.

Wie dringend der Handlungsbedarf ist, unterstreichen die Ergebnisse einer heute veröffentlichten Studie der Bertelsmann Stiftung zur Einkommensentwicklung unterschiedlicher Familienformen. Demnach sind mit 68 Prozent deutlich mehr Alleinerziehende und ihre Kinder armutsgefährdet, als bislang angenommen. Dass ein Grund dafür im schlechten Zusammenwirken unterschiedlicher Leistungen liegt, zeigt auch eine aktuelle Umfrage des VAMV: Alleinerziehende mit kleinen Einkommen können mit dem erweiterten Unterhaltsvorschuss schlechter dastehen als zuvor, da sie keinen Kinderzuschlag, kein Wohngeld und damit auch keine Bildungs- und Teilhabeleistungen mehr erhalten.

Erika Biehn, Bundesvorsitzende des VAMV, sagt dazu:
„SPD und CDU/CSU wollen laut Koalitionsvertrag prüfen, wie Kinderzuschlag, Wohngeld und Unterhaltsvorschuss bzw. Unterhalt besser auf-einander abgestimmt werden können. Es ist ein Fortschritt, dass die Politik das Problem erkannt hat. Denn Alleinerziehende mit wenig Geld haben nur etwas von einem höheren Kinderzuschlag, wenn der Unterhaltsvorschuss nicht mehr angerechnet wird. Eine neue Regierung muss dieses Problem lösen, ansonsten gehen die geplanten Maßnahmen wieder einmal an der Mehrheit der armutsbetroffenen Kinder vorbei.

Die Ergebnisse der Bertelsmann-Studie bestätigen uns in unserer Forderung, dass die Politik endlich den Mut zu einem grundlegenden System-wechsel in der Familienförderung aufbringen muss. Wir brauchen eine Kindergrundsicherung als einheitliche existenzsichernde Geldleistung, die alle Kinder gleichermaßen erreicht, unabhängig von der Familienform und dem Einkommen der Eltern. Wenn die Politik Alleinerziehende und ihre Kinder wirklich aus der Armut holen will, muss sie außerdem eine kosten-freie und bedarfsgerechte Infrastruktur für Bildung und Betreuung bereit-stellen. Wir begrüßen, dass eine mögliche neue Bundesregierung laut Koalitionsvertrag weitere Schritte in diese Richtung machen möchte.“

Die ausführliche Auswertung unserer kürzlich veröffentlichten Umfrage in-klusive anschaulicher Fallbeispiele finden Sie unter www.vamv.de.

Aktuelles 8. Februar 2018

Koch-Gruppe in Dithmarschen

Unter der Anleitung von Tanja Haas, die seit vielen Jahren aktives Mitglied im VAMV Landesverband Schleswig-Holstein ist, trifft sich einmal monatlich eine Gruppe Alleinerziehender zum gemeinsamen Kochen. Die Treffen finden im AWO Kinderhaus in Meldorf statt.

Der nächste Termin ist der 16. Februar um 16:00 Uhr.

Thema Pfannkuchen: Es gibt leckere Pfannkuchen - entsprechend dem aktuellen Kinderwunsch!

Die Treffen der Kochgruppe finden regelmäßig jeden 3. Freitag im Monat statt.
Die Kinder können spielen, neues Essen ausprobieren und, wenn sie möchten, beim Kochen helfen.
Die Eltern tauschen sich über aktuelle Themen, die sie beschäftigen, aus: Umgang mit dem Ex-Partner, Vaterschaftsklärung, Freizeit-Termine, die nicht viel kosten, usw.

Aktuelles 29. November 2017

Kürzung von Kindesunterhalt ab 2018 – Alleinerziehende wehren sich mit Offenem Brief

Pressemitteilung des VAMVBundesverbands

„Korrigieren Sie die Düsseldorfer Tabelle 2018!“ Mit dieser Forderung wendet sich der Verband alleinerziehender Mütter und Väter e. V. (VAMV) an die Urheber der „Düsseldorfer Tabelle 2018“.

Dies sind die Familienrichter der Senate der Oberlandesgerichte und die Unterhaltskommission des Deutschen Familiengerichtstags. Sie haben in der Tabelle, die ab dem 01.01.2018 faktisch die Unterhaltssätze für Trennungskinder vorgeben wird, eine Verschiebung der Einkommensgruppen vorgenommen.

Die Wirkung: Die Gruppe der Kinder, die künftig von Mindestunterhalt leben muss, wurde massiv vergrößert und umfasst nun alle Kinder, deren unterhaltspflichtiger Elternteil bis zu 1.900 Euro netto verdient (zuvor: 1.500 Euro). Der Mindestunterhalt entspricht dem bloßen Existenzminimum. Dieses wird von Kritikern bereits als nicht ausreichend für die Versorgung von Kindern angesehen.

Dieses Existenzminimum wurde durch den Gesetzgeber für 2018 geringfügig erhöht: 6 bzw. 7 Euro bekommen die Kinder in der neuen Einkommensgruppe 1 damit im nächsten Jahr monatlich mehr Mindestunterhalt. Üblicherweise wird diese Erhöhung auf die Unterhaltssätze für Kinder, deren Eltern mehr verdienen, hochgerechnet. Doch diese Kinder sollen nächstes Jahr nicht nur leer ausgehen, sondern werden pauschal um eine ganze Einkommensgruppe herabgestuft und erhalten damit künftig zusätzlich zwischen 10 und 43 Euro im Monat weniger zum Leben. Durch die Um-Definition der Einkommensgruppen werden Unterhaltsverpflichtete so ab 2018 Geld auf dem Rücken ihrer Kinder sparen können, das diese dringend brauchen, um ihren Lebensunterhalt zu bestreiten.

„Das werden wir nicht einfach so hinnehmen“ sagt Erika Biehn, Bundesvorsitzende des Verbandes. „Wir werden laut! In Zeiten, in denen die Armut in den Haushalten Alleinerziehender groß ist und die Bekämpfung von Kinderarmut ganz vorne auf die politischen Agenda gehört, ist diese Entscheidung der Familienrichter nicht nachvollziehbar. Das ist ganz entschieden ein falsches Signal. Hier muss die Frage nach der Legitimation der Richterschaft als Urheber solcher Entscheidungen möglicherweise aufs Neue gestellt werden.“

Der Offene Brief und die Düsseldorfer Tabelle im Vergleich 2017 und 2018 unter: https://www.vamv.de/presse/pressemitteilungen/

Aktuelles 22. November 2017

Umfrage: Was haben Alleinerziehende (bisher) vom Ausbau des Unterhaltsvorschuss?

Der VAMV hat den Ausbau des Unterhaltsvorschusses als einen großen Schritt in die richtige Richtung begrüßt: Mit der Aufhebung der willkürlichen Altersgrenze bis zum 12. Lebensjahr des Kindes und der Abschaffung der Begrenzung des Bezugs auf maximal 72 Monate ist eine langjährige Forderung des VAMV umgesetzt worden. Darauf haben Alleinerziehende lange genug gewartet. Denn auf Drängen der Kommunen war die Reform um ein halbes Jahr verschoben worden, damit diese sich auf die Umsetzung vorbereiten konnten. Hat das Warten sich gelohnt?

Die aktuelle Reform löst allerdings noch nicht die bestehenden Handlungsbedarfe im Zusammenspiel mit anderen Sozialleistungen: Wenn der Unterhaltsvorschuss bei der Ermittlung der Anspruchsvoraussetzungen für andere Sozialleistungen (wie z.B. Wohngeld oder Kinderzuschlag) als Einkommen angerechnet wird, kann dies im Einzelfall dazu führen, dass Leistungen gekürzt werden oder Ansprüche entfallen. Welche Auswirkungen ergeben sich auf das Familienbudget von Alleinerziehenden mit kleinen Einkommen?

Der VAMV möchte sich weiterhin dafür einsetzen, dass bestehende Probleme beseitigt werden. Dafür brauchen wir Ihre Hilfe! Um unsere Forderungen gegenüber der Politik und den zuständigen Stellen zielgerichtet formulieren und authentisch konkretisieren zu können, sind wir auf genaue Informationen zur Umsetzung der Reform des Unterhaltsvorschuss vor Ort und zu deren Auswirkungen auf finanzielle Situation von Einelternfamilien in unterschiedlichen Lebenslagen angewiesen.

Falls Ihre Kinder seit der Reform (wieder) Anspruch auf die Leistung haben, bitten wir Sie, uns möglichst konkret Ihre Erfahrungen und Ihre Situation zu schildern. Uns interessieren sowohl positive Erfahrungen, die zeigen dass Kommunen mit guter Vorbereitung die zu erwartenden Neuanträgen rasch bearbeiten. Genauso von Interesse ist es, wenn es Ihrem Fall zu Problemen bei der Antragsstellung oder zu ungünstigen Effekten im Zusammenspiel mit anderen Sozialleistungen gekommen ist.

Falls Sie sich angesprochen fühlen, freuen wir uns, wenn Sie unseren Umfragebogen bis zum 31. Dezember 2017 ausfüllen und per Email an Julia Preidel senden: preidel(at)vamv.de!

Bitte stellen Sie uns ggf. auch relevanten Schriftwechsel zur Verfügung, wir behandeln Ihre Informationen vertraulich! Sollten wir Daten und Informationen zu konkreten Einzelfällen beispielhaft im Rahmen unserer politischen Arbeit nutzen, so geschieht dies selbstverständlich immer in anonymisierter Form!

Dies ist eine Umfrage des VAMV-Bundesverbandes. Den Originalartikel mit Link zum Umfragebogen finden Sie unter: https://www.vamv.de/politische-aktionen/

Aktuelles 24. Oktober 2017

Gemeinsame Erklärung Deutscher Kinderschutzbund, Deutsche Liga für das Kind und VAMV: Wechselmodell als gesetzlich zu verankerndes Leitmodell ungeeignet

Berlin, 20.10.2017. Die Justizministerkonferenz hat sich für eine Prüfung einer gesetzlichen Regelung des Wechselmodells ausgesprochen - kurz nach der vielbeachteten Entscheidung des BGH, dass das Wechselmodell unter bestimmten Voraussetzungen auch gegen den Willen eines Elternteils angeordnet werden kann. In einer gemeinsamen Erklärung mahnen der Deutsche Kinderschutzbund (DKSB), die Deutsche Liga für das Kind und der Verband alleinerziehender Mütter und Väter (VAMV) an, dass das Wechselmodell nicht zum Regelfall werden dürfe.
Vorrang müsse immer das Kindeswohl haben.

Die Verbände weisen darauf hin, dass eine zeitlich annähernd gleichwertige elterliche Betreuung besondere Toleranz und eine belastbare Kommunikationsbasis der Eltern erfordert. Zudem ist das Wechselmodell oft kostenintensiver als das bisher überwiegend gelebte Residenzmodell und stellt an die betroffenen Kinder wegen des Pendelns zwischen Vater und Mutter eine besondere Herausforderung dar.

Prof. Beate Naake, Vorstandsmitglied im Deutschen Kinderschutzbund, erklärt dazu: „Kinder wollen regelmäßig guten Kontakt zu beiden Eltern haben und sollten nicht aus diesem Loyalitätskonflikt einem Lebensmodell zustimmen, das sie nicht überschauen können. Daher muss ihnen klar verdeutlicht werden, was es für sie konkret bedeutet, ein Wechselmodell zu leben. Das Wechselmodell als gesetzlicher Regelfall würde diese Loyalitätskonflikte auf alle von Trennung betroffenen Kinder ausweiten.“

„Das Wechselmodell ist ein anspruchsvolles Modell“, sagt Erika Biehn, Bundesvorsitzende des Verbandes alleinerziehender Mütter und Väter e.V. (VAMV). „Die Eltern müssen trotz Trennung kooperieren und sollten idealerweise in räumlicher Nähe wohnen. Im Einzelfall ist es eine gute Regelung, als gesetzlicher Standard ist das Wechselmodell allerdings nicht geeignet.“
Auch das Alter des Kindes ist bei der Wahl des geeigneten Betreuungsmodells zu berücksichtigen. Besonders für Kleinkinder bis drei Jahren ist ein paritätisches Wechselmodell mit Pendeln und Übernachtungen eher nicht zu empfehlen.

„Im Einzelfall kann das Wechselmodell durchaus im besten Interesse eines Kindes liegen. Das berechtigt uns aber nicht, daraus eine Regelvermutung abzuleiten. Bei anhaltenden Konflikten der Eltern kann häufiges Pendeln zwischen Mutter und Vater für das Kind eine große Belastung sein“, sagt Prof. Dr. Sabine Walper, Präsidentin der Deutschen Liga für das Kind und Forschungsdirektorin am Deutschen Jugendinstitut.

Die Verbände sind sich darin einig, dass folgende Faktoren zu einem Gelingen des Wechselmodells beitragen: Das Kind sollte gleichwertige positive Bindungen an beide Elternteile haben, über das Wechselmodell altersgerecht informiert sein und es selbst wünschen. Die Betreuungsregelungen sollten vor und nach der Trennung weitgehend ähnlich sein. Auch müssen sich die Eltern flexibel auf sich verändernde Bedürfnisse des Kindes einstellen und gut miteinander kommunizieren und kooperieren können. Entscheidend ist zudem, dass die Eltern in räumlicher Nähe zueinander leben und die finanziellen Mittel haben, um die Mehrkosten zu tragen.

Kontakt:
Franziska Fischer, Pressesprecherin Deutscher Kinderschutzbund Bundesverband e.V.,
Tel.: 030 214 809-20, E-Mail: fischer@dksb.de

Prof. Dr. Jörg Maywald, Geschäftsführer Deutsche Liga für das Kind e.V.,
Tel.: 0178-533 90 65, E-Mail: post@liga-kind.de

Erika Biehn, Bundesvorsitzende Verband alleinerziehender Mütter und Väter e.V. (VAMV),
Tel.: 0176-96 77 06 35, E-Mail: biehn@vamv.de

Aktuelles 20. Oktober 2017

Alleinerziehenden-Treff in Eutin

Aktuell gibt es einen Alleinerziehenden-Treff in der Familienbildungsstätte Eutin, Dunkernbek 1.
Die Treffen finden immer am 1. und 3. Mittwoch im Monat von 15:00 – 16:30 Uhr statt, es gibt eine kostenlose Kinderbetreuung durch eine geschulte Familienhelferin. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Termine 2017:
15. November: "Kinderportraits als persönliches Weihnachtsgeschenk" A. Jagenow fotografiert die Kinder, bearbeitet die Portraits und gibt sie gegen eine Spende als CD ab am 06. oder 20. Dezember.
06. Dezember: "Adventsbasteln" mit S. Kendzia und A. Schütt

Termine 2018:
17. Januar: "Mit Kindern Hausaufgaben machen" Gesprächskreis

Die Teilnahme ist kostenlos.
Organisiert wird der Alleinerziehenden-Treff von der Familienbildungsstätte, dem Familienzentrum Eutin, der Beratungsstelle FRAU & BERUF, dem VAMV Landesverband SH e.V. und der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Eutin.

Aktuelles 19. Oktober 2017

Anträge auf Unterhaltsvorschuss jetzt stellen!

Seit dem 1. Juli 2017 gilt das neue Unterhaltsvorschuss-Gesetz. Dadurch kann jetzt für Kinder bis zum Erreichen der Volljährigkeit, für die keine (regelmäßiger) Kindesunterhalt gezahlt wird, Unterhaltsvorschuss (UHV) beim Jugendamt/Amt für Beistandschaft beantragt werden.
Die früher geltende Befristung des UHV-Bezugs von maximal 6 Jahren ist mit dem neuen Gesetz abgeschafft worden, so dass für viele Kinder und Jugendliche wieder oder auch erstmalig Unterhaltsvorschuss beantragt werden kann.

Anträge auf Unterhaltsvorschuss, die bis Ende September 2017 gestellt werden, können noch mit dem Datum des Inkrafttreten des Gesetztes, dem 01.07.2017, bearbeitet werden, sofern die gesetzlichen Voraussetzungen in dem Zeitraum erfüllt waren.

Anträge können direkt beim Jugendamt/Amt für Beistandschaft gestellt werden. Weitere Fragen hierzu beantworten das zuständige Jugendamt und die VAMV Beratungsstelle: Tel: 0431-5579150 Mail: info@vamv-sh.de

Aktuelles 25. September 2017

Endlich: Ausbau Unterhaltsvorschuss in Kraft getreten!

Berlin, 18. August 2017. Der erweiterte Unterhaltsvorschuss ist rückwirkend zum 1. Juli 2017 in Kraft getreten.

Der Unterhaltsvorschuss kann nun über das Alter von 11 hinaus bis zum 18. Geburtstag des Kindes gezahlt werden. Die bislang geltende Begrenzung auf maximal 6 Jahre Bezug gehört der Vergangenheit an. Mit Inkrafttreten können die Jugendämter nun die Neuanträge bewilligen und auszahlen.

Das Familienministerium hat die Frist für Anträge verlängert: Alleinerziehende müssen spätestens bis zum 30. September einen Antrag auf Unterhaltsvorschuss stellen, um rückwirkend zum 1. Juli neue Ansprüche aufgrund der Reform geltend zu machen. Wenn Alleinerziehende einen Antrag im Oktober einreichen, gelten wieder die üblichen Regelungen. Danach ist eine rückwirkende Bewilligung des Unterhaltsvorschusses für einen Monat nur möglich, wenn sie bereits Bemühungen unternommen haben, den unterhaltspflichtigen Elternteil zu Zahlungen zu veranlassen.

„Die Alleinerziehenden haben seit vielen Jahren auf diesen Ausbau gewartet. Die Verzögerungen bei der Reform und zuletzt das Warten auf das Inkrafttreten haben zu Verunsicherungen geführt“, erklärt Erika Biehn, Vorsitzende des Verbands alleinerziehender Mütter und Väter e.V. (VAMV). „Wir erwarten nun von den Kommunen, den neuen Unterhaltsvorschuss zügig auszuzahlen.“ Auf Drängen der Kommunen war die Reform um ein halbes Jahr verschoben worden,
damit diese sich auf die Umsetzung vorbereiten konnten.

Der neue Anspruch auf Unterhaltsvorschuss für Kinder über das 12. Lebensjahr hinaus wird rückwirkend zum 1. Juli wirksam, wenn das Kind nicht auf SGB-II-Leistungen angewiesen ist oder der/die Alleinerziehende im SGB-II-Bezug ein eigenes Einkommen von mindestens 600 Euro brutto erzielt. Der VAMV hatte eine bedingungslose Zahlung der Vorschussleistung gefordert. Weiterer Reformbedarf besteht bei der Anrechnung des Kindergeldes und an der Schnittstelle
zu Kinderzuschlag und Wohngeld.

(Pressemitteilung des VAMV-Bundesverbands - www.vamv.de)

Aktuelles 18. August 2017